Umbau eines Privathauses in Köln

Wohn­raum

 

Die von Theo­dor Mer­rill 1923 im eng­li­schen Land­haus­stil erbau­te Villa wurde durch wech­seln­de Besit­zer immer wieder umge­baut, den­noch haben ent­schei­dend gestal­te­ri­sche Ele­men­te die Zeit gut über­stan­den. Den neuen Besit­zern war es wich­tig, das unter Denk­mal­schutz ste­hen­de Gebäu­de kon­se­quent im Sinne Mer­rills wieder erstrah­len zu lassen.

 

Beson­de­re Ein­grif­fe erfolg­ten durch den Rück­bau der Haus­tech­nik, den Wie­der­ein­bau der dem Ori­gi­nal ent­spre­chen­den Par­kett­bö­den im gesam­ten Haus, sowie durch Grund­riss­än­de­run­gen im Küchen­be­reich. Hier war es der Wunsch der Eigen­tü­mer, statt der Per­so­nal­kü­che einen Treff­punk für die Fami­lie zu schaf­fen. Wände und abge­häng­te Decken konn­ten ent­fernt werden, um somit einen groß­zü­gi­gen Raum zu schaf­fen. Der Boden erhielt neue, fugen­los ver­leg­te Zement­flie­sen, die Türen wurden ent­spre­chend der Ori­gi­nal­ex­em­pla­re nach­ge­baut und ergänzt. Die indi­vi­du­ell ent­wor­fe­nen Küchen­ein­bau­ten bestehen aus grau gestri­che­nen Stäb­chen­plat­ten mit mas­si­vem Kirsch­holz für Schub­lä­den und Innen­le­ben.

 

Eben­falls für das Haus ent­wor­fen wurde die neue Biblio­thek im ehe­ma­li­gen Her­ren­zim­mer sowie ver­schie­de­ne Ein­zel­mö­bel. Ziel war es, alle Ein­bau­ten zurück­hal­tend zu gestal­ten. Eine farb­li­che Akzen­tu­ie­rung erfolgt durch aus­ge­wähl­te, von den Bau­her­ren im Laufe der Jahre gesam­mel­te Möbel­stü­cke.

 

 


Küche

 

 

Ess­be­reich

 

 

Blick in Ess­zim­mer

 

 

Küche

 

 

Biblio­thek, Blick in Wohn­raum

 

 

Biblio­thek

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